Mittwoch, 11. April 2012

Kopfhörer auf. Musik an. Augen zu. Nachdenken. Schreiben:


Die Bezeichnung „Anders“ muss nicht immer schlecht sein, es gibt mehre Arten vom „Anders sein“. Anders zu sein bedeutet aber in jedem Fall, Dinge mit anderen Augen zu sehen, als die breite Masse. In der heutigen Zeit bezeichnet sich wahrscheinlich jeder 2. selbst als „anders“, aber stimmt das auch so? Das Gefühl nicht verstanden zu werden ist wohl das häufigste Merkmal, das im Zusammenhang mit der Bezeichnung „Anders sein“ steht, nicht wahr?
Ich persönlich denke von mir auch, dass ich anders bin als so manch ein anderer. Mein Sinn für Menschen ist recht ausgeprägt. Ich merke, wenn sich etwas verändert und dementsprechend wende ich mich von dem Mensch ab oder auch zu. Mal bewusst, mal unbewusst.
Mal was anderes:
Montag war „Waschtag“ angesagt. Ständiges rauf und runter rennen war an der Tagesordnung. Die Waschmaschine und auch der Trockner stehen beide im Keller und dementsprechend war der Frust groß, wenn die Waschmaschine noch nicht fertig war, wenn man runterging. Selbst jetzt sind noch ein paar Sachen in der Waschmaschine, die eigentlich hätten hochgeholt werden müssen, aber... Irgendwie hatte ich bisher nicht die größte Lust meine Beine nach unten zu tragen. Ach, ihr müsst dazu wissen: Ich wohne im 1. Stockwerk... oder ist es das 2.? Nein, ich denke im ersten... wobei die in der Wohnung unter uns ja... ach, vergesst es.
Auf jeden Fall ist das nicht immer toll hoch und runter laufen zu müssen.
Die Zeit der Ferien verstreicht immer weiter, es ist schon der Mittwoch der letzten Woche.
Momentan bin ich zwar nicht in der größten Bloglust, dafür aber um so mehr in der RPGlust.
Ist euch das Wort „RPG“ im Zusammenhang mit „Schreiben“ bekannt?
In einem RPG taucht der Spieler in eine erfundene oder auch „kopierte“ Welt [z.B. aus einem Film/ einer Serie/ einem Buch etc.] ein und steuert seinen Helden indem er schreibt, entweder im Romanstil oder im *...*-Stil. Ich persönlich bevorzuge natürlich den Romanstil, wobei die andere Spielart zwischendurch auch ganz nett ist.
Morgen kommt Mehms zu mir. Das Zimmer muss noch aufgeräumt und es muss eingekauft werden. Ich sehe es schon kommen: Ich werde wie immer alles vor mir herschieben, bis zum letzten Drücker. Mit anderen Worten werde ich morgen um 12 Uhr anfangen aufzuräumen, um 14 Uhr einkaufen gehen und zusehen, bis 15 Uhr wieder Zuhause zu sein. Es ist geplant, dass er um 15 Uhr bei mir ist. Haach, mal sehen, mal sehen.
Übrigens freue ich mich darüber, schon 5 Leser zu haben. Außerdem freue ich mich immer über lange Kommentare.
...Das sollte jetzt nur mal so geschrieben worden sein.

Kommentare:

Mehms hat gesagt…

Es wäre ja sonst zu "mainstream"...
Oh nein. Das hört sich ja schon fast so an, als wäre es eine LAST für dich, dass ich komme!
Unsere Freundschaft ist... VORBEI! [BÄÄÄÄÄÄMZ!]

(I luv drama, dude)

Koko hat gesagt…

Dann also ein langer Kommenatr extra für dich:
Ich muss ganz ehrlich gestehen, mich nerven vorallem, die Kids, die von sich behaupten soo indie zu sein. Immer Anti-Mainstream.
Ich meine, was soll denn das? Heißt es nicht "Jedem das Seine"?
Es gibt da noch son anderen Spruch zu, der fällt mir gerade nicht ein, aber ich finde es total unsinnig, einfach nur gegen Mainstream zu sein. Es ist doch wohl legitim etwas zu mögen, was andere auch mögen. Wo ist das problem? Wenn ich auf ein T-Shirt von H&M stehe, dann kaufe ich mir das, auch wenn 10 andere Mädchen von meiner Schule das selbe haben. Es geht doch darum, was einem gefällt. Und nicht was gerade in ist, denn das Extrem geht in beide Richtungen; es gibt Leute, die tragen nur was in ist, und es gibt Leute, die tragen nichts was in ist. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde.
Ich hoffe du freust dich über meinen halben Post unter deinem Post ;)

Aiko hat gesagt…

Ich würde mich auch als "anders" bezeichnen ... aber ich habe gemerkt, im Studium trifft man mehr auf Leute, die genauso "anders" wie man selbst ... und das ist schön :)

Chizu hat gesagt…

Anders - Jeder ist etwas Besondenderes, also ist keiner es. Anders ist relativ, denn niemand ist wirklich genauso wie jemand anderes, also...
Ich habs inzwischen aufgegeben.

Ach echt? RPG? Sag bloß! xD

Sven hat gesagt…

Das Leben wäre viel erträglicher, wenn die Menschen nicht zwanghaft versuchen würden "anders" zu sein.
Im Endeffekt endet das fast immer damit, dass sich einer "Strömung" angepasst wird und die gesamte Individualität vollkommen verloren geht.
Besonders unerträglich wird es dann, wenn diese Menschen Respekt und Toleranz von anderen erwarten, selber aber über alle, die anders als sie sind (man merkt den Widerspruch), herziehen.
Daher auch meine enorme Abneigung gegen diese extremen Modebloggerinnen, die ich in meinem letzten Blogeintrag ausgedrückt habe.

Ich bin mit mir zufrieden und weiß, dass ich z.B. die Sachen trage, die ich wirklich anziehen möchte. (Welcher 20-jährige trägt schon graukarrierte Sakkos?:-D)

Folge einfach weiter deinem Weg, dann bleibst du so sympathisch, wie du bist. ;-)

Koko hat gesagt…

Hey, ich habe ihn einfach gegooglet und mich in der Grauzone "watch suicide online" bewegt. Welchen der treffer ich angeklckt habe, weiß ich allerdings nicht mehr.
Berichte mir, wenn du ihn dir angeschaut hast!

Koko hat gesagt…

Ja, die Mutter hat mich auch überrascht, aber das Ende ist krass oder? Dieses Video von ihm, mir ist total schlecht geworden, er hat das so gut geschauspielert!